
Dank Alexxis.net und vielen grosszügigen Spendern aus Europa konnten heute 1085 Euro (7.270.000 Guaranies) überreicht werden, welche zur Tilgung einiger angefallenen Zahlungen verwendet werden wird und ebenso, um den Bau fortzusetzen.
ist ein wohltätiger gemeinnütziger Verein, der Kindern und Jugendlichen ein Zuhause gibt, die mit HIV/AIDS infiziert sind oder durch Verwaisung, Schutzlosigkeit, Diskriminierung oder Mittellosigkeit betroffen sind.
Wenn Du Hilfe brauchst oder Informationen benötigst, rufe uns im Hoffnungsgarten an.
Tel: +595 (0)21 930 561, +595 (0)982 664 418, +595 (0) 971 183 085 mit Liz oder Giovanni.
Oder +595 (0)983 683 642 mit Alceu.
Oder +595 (0)982 351 045 mit Alexandra (auf Deutsch)
Schreibe uns an jardindeesperanza@gmail.com
OBJEKTIVE:
Das Hauptobjektiv des Hoffnungsgarten ist, mit HIV/AIDS infizierte Kinder und Jugendliche und betroffene minderjährige Familienmitglieder zu beherbergen und ihnen beizustehen, insofern sie verwaist, schutzlos, diskriminiert oder mittellos sind.
ZIELE:
Als Priorität steht, den HIV/AIDS infizierten Kindern, Jugendlichen und den betroffenen Familien ein angemessenes und würdevolles Leben zu schaffen.
Ein Bewusstsein und eine zwischenmenschliche Verantwortung zu gründen, speziell HIV/AIDS betreffend, um so gegen die Vorurteile und Diskriminierung zu kämpfen.
Ganzheitliche Betreuung für Kinder und Jugendliche zu bieten, die Träger des HIV/AIDS sind und betroffenen Familien.
Verteidigung der Rechte der Kinder und Jugendlichen, die Träger des HIV/AIDS sind und betroffenen Familien.
Beschaffung von Konditionen für eine ganzheitliche Betreuung und Notwendigkeiten der Kinder und Jugendlichen, die Träger des HIV/AIDS sind und betroffenen Familien.
Förderung der Bedeutsamkeit der Prävention und Förderung eines gesunden und verantwortungsbewussten Lebens.
Förderung und Entwicklung von Kampagnen, Recherchen und Studien von Alternativen, die die Eingliederung in die Arbeitswelt erleichtern.
Bildung und Förderung von Aktivitäten zur Verbreitung gemeinnütziger Aufklärung in gefährdeten Gruppen.
PRINZIPIEN:
Das Kinderheim "Hoffnungsgarten" oder "Jardín de Esperanza" leitet sich durch:
Glauben in Gott, den Vater, den Sohn und den heiligen Geist.
Recht auf Leben als höchste Gabe.
Liebe, basierend auf Hoffnung und sozialer Verantwortung.
Gerechtigkeit und Justiz.
Harte und uneigennützige Arbeit.
Es ist 15 Jahre her, wir waren schon verheiratet und sehnten uns nach einem Kind. Leider aber hat sich bei Liz nichts getan, sie wurde nicht schwanger. Also widmeten wir unsere Zeit Kindern und Erwachsenen, die in schweren Zeiten sind. Es war ein Sonntag, an dem Gott uns eine Aufgabe gab: Personen, die in schlimmen Zuständen sind, Leiden müssen, verwarlost und allein gelassen worden sind, zu helfen. Die Idee war also, staatliche Krankenhäuser in Asunción und die Gefängnisse “Buen Pastor” (Das Frauengefängnis) und “Tacumbu” (Männergefängnis) zu besuchen. Und hier war es, wo wir 1995 einen jungen 19-jährigen Argentiner mit dem Namen Pablo kennenlernten. Ein Räuber und Drogenabhängiger, mit dem wir eine innige Freundschaft schliessen, weil er einfach und absolut alleingelassen war. Er erzählte uns, dass er müde ist, so zu leben und er würde so gern als ehrlicher Mensch anerkannt werden und sich fügen. Deswegen gingen wir immer zu ihm, um ihn spirituell aufzubauen und ihm Kraft und Mut zu geben. Eines Tages wurde Pablo schwer Krank. Die Untersuchungen ergaben Tuberculose. Um ihn in ein spezialisiertes Krankenhaus einliefern zu lassen, mussten wir viele Hürden passieren.
Einige Tage nach seiner Einlieferung wurde uns von den Ärzten mitgeteilt, dass Pablo AIDS hat und sich in der Endphase befindet, mit Gehirn-Toxoplasmose. Wir hatten Pablo so lieb gewonnen, dass uns die Krankheit keine Angst machte und wir lernten uns viel über den Virus an und verstanden nun auch, dass er nicht über Schweiss oder Berührung ansteckend ist und ebenso wenig über Lebensmittel, gemeinsam verwendete Gläser, Teller etc. Sondern nur über Geschlechtsverkehr, Bluttransfusionen oder gemeinsamen Gebraucht von Fix-Geschirr unter Drogenabhängigen. Wir waren während seinen 11 Tagen Krankenhausaufenthalt bei ihm. Er starb an den Folgen der Tuberculose. Das war im Oktober 1996.
Nach dieser Erfahrung wollten wir Erwachsene und Kinder mit HIV-Virus kennenlernen und ihnen helfen. Gerade mal 100 Meter von dem Krankenhaus, in dem Pablo starb, befindet sich das Tropeninstitut, welches sich auf HIV-Infektionen spezialisiert. Und hier war es, wo wir sehr viele schmerzliche Wahrheiten und Schickesale mit den hier liegenden Kranken erlebten. Die Menschen in ihren schlimmen Zuständen werden von ihren Familien absolut abgestossen und allein gelassen. Aber hier, in der Kinderabteilung erlebten wir die mitreissendsten und grauenvollsten Szenen. Die Eltern der hier liegenden Kinder befinden sich in der Erwachsenen-Station im Endstadium, die Kinder werden bald ohne Eltern mit ihrer Krankheit allein sein. Andere Kinder werden einfach dort abgegeben, es gibt die verschiedensten Gründe.Im Jahre 1997 hatten wir immer noch kein eigenes Kind und so adoptierten wir die 2-jährige Tamara. Ein Kind das mit AIDS lebt; Ihre infizierte Mutter befand sich in der Endphase. Wir liebten Tamara als ob es unsere eigene Tochter wäre. Sie starb am 11. September 2001 mit 6 Jahren.
Als dies passierte, war Liz im 4. Monat schwanger und am 6. Februar 2002 kam unser Sohn Bani Ezequiel auf die Welt! Trotzdem besuchten wir immer die Kinder im Krankenhaus und lernen noch viele Kinder in schlimmen Zuständen kennen. Das erweckte so ein Mitleid und Kraft in uns, dass wir ohne Angst und mit dem Rückhalt Gottes, Jesus und dem heiligen Geist alles gaben, um viele solidarische Herzen hier in der Stadt zu finden. Wir baten und Hilfen verschiedener Arten für diese kleinen Geschöpfe. Und so waren wir davon überzeugt, dass wir noch mehr tun können, unseren Traum in die Tag umsetzten könnten, dank der Grosszügigkeit unserer Mitbürger. Eine Unterkunft für Kinder, die mit dem HIV-Virus geboren wurden, Kinder, die sexuell missbraucht wurden oder infizierte Bluttransfusionen erhielten. Speziell wollten wir uns um Kinder kümmern, die in extremer Armut leben und alles verlohren haben: Ihre Eltern, ihr Zuhause, andere Familienangehörige. Ebenso sahen wir die schwere Situation von alleinstehenden Müttern, von ihren Partnern verlassen, verwahrlost, allein gelassen und mit der Krankheit. Andere infizierte Mütter haben etwa ein infiziertes Kind und noch weitere gesunde Kinder, kann sich aber wegen mangelnder Medikation nicht recht um sie kümmern. Keine Chance auf eine Arbeitsstelle, Krankenhausaufenthalt, gesundes Essen etc.
Unter diesen Umständen fehlt es an allem; Untersuchungen, Medikamente, Lebensmittel, Geborgenheit, Unterstützung.
Und deshalb bieten wir auch diesen Müttern Unterschlupf. Sie helfen uns bei der organisation der täglichen Arbeiten im Haus und kümmern sich auch um die restlichen Kinder. Wir als Direktoren dieser Einrichtung machen uns verantwortlich für die Unterstützung, dass sie alle die Notwendigkeiten erhalten, die sie brauchen um so gut wie möglich zu leben und sich im “normalen” Leben zu integrieren.
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